Samana (UK)

Sorgfältig verwoben mit Philosophie, Traumdeutung und anderen künstlerischen Disziplinen (Sängerin Rebecca Rose Harris ist auch eine mehrfach ausgezeichnete Fotografin) – so weit weg von den „Gesetzen des Musikmarktes“ wie nur möglich, irgendwo auf der Grenze zwischen Popmusik und Spiritualität. „Ascension“, Samanas jüngst auf Fat Cat erschienenes Debüt, wurde geschrieben auf einer nomadischen, einjährigen Reise durch Europa und von Franklin Mockett komplett analog produziert in einem eigens eingerichteten Studio in der Abgeschiedenheit der Berge Wales‘. Insbesondere wenn man die tollen Live Sessions der Band hört, erinnert das an Nico oder Beach House, besitzt aber auch ganz viel Geistesverwandtschaft zu Künstlern wie Nick Cave, Jeff Buckley oder Nick Drake. Hier noch ein Auszug aus einer ihrer kleinen philosophischen Betrachtungen oder mission statements – weil Kontext gern mal unterschätzt wird.

“Like Autumn leaves we drift across the geography of our motherland, to seize the currents that lead us forth on our prospective journeys towards discovery, experience and beauty.”