Thomas Henley (UK)

Der verlorene Sohn kehrt zurück. Thomas Henley, der eigentlich Thos Henley heißt, wählte einige Zeit Dresden als Ausgangspunkt für seine, vom britischen Reiseliteraten Patrick Leigh Fermor inspirierten, musikalischen Streunereien durch halb Europa. Ein Paar alte Segel-Slipper hat er sogar noch an der Eingangstür zum K&F Büro stehen, die langsam vor sich hin modern und an goldene Zeiten erinnern.

Henley hat die Gabe, Lieder zu schreiben, die in ihrer Klarheit und beinahe aristokratischen Eleganz in der Popmusik nur noch ganz selten zu finden sind: manchmal traditionell anmutender britischer Kammerpop zur akustischen Gitarre, neuerdings aber auch mit dezenten Clicks & Beats und halligen Dreampop-Synthies. Zum vierten mal und natürlich beim Jubiliäums-SOB dabei, Rekord!