Sea of Love (D)

Seit Neuestem hört man wieder von einzelnen, scheuen Auftritten der Dresdner Musikerin Marie-Sophie Kanske unter ihrem Bühnennamen Sea of Love. Ohne den Mann mit der Fuchsmaske, der sie zuletzt auf zwei wunderschön ausproduzierten Eps begleitet hat. Angesiedelt war Sea of Love jedenfalls immer irgendwo zwischen Cat Power, Portishead und Azure Ray - eine wohlig warme Decke aus wunderbaren Pop Songs, basierend auf sphärischen Gitarren- oder Klavierlinien, ab und an unterbrochen von knisternden Samples und wuchtigen Trommelklängen. Ein vorsichtiger Neubeginn, eine Rückbesinnung zum ursprünglichen Minimalismus? Der Sonntag auf der Gartenbühne dürfte ein paar Anhaltspunkte liefern. Kommt in Scharen, aber kommt ganz leise!