Staring Girl (D)

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Guckt mal, schon wieder alte Bekannte. Früher haben wir einmal gesagt, dass der Sound von Staring Girl aus Hamburg schüchtern, in seinem positivsten Sinne, sei. Eine Stimme, die sich nie erhebt, die eher ungelenk als extravagant ist und dabei von einer Band gestützt ist, die so unaufdringlich rumpelnd spielt, dass man beim Hören dennoch in einen furchtbaren Sog gerät.

Mittlerweile sind ein paar Jahre vergangen und Bandvorstand Steffen Nibbe ist mit komplett neuer Besetzung unterwegs, die sich zu großen Teilen aus der alten Gisbert zu Knyphausen-Band rekrutiert und besonders live jetzt ordentlich zu flowen weiß. Vibrafon, Klarinette oder Flügelhorn sind ebenfalls von Zeit zu Zeit dabei, die besondere Sichtweise auf unseren Alltag in Nibbes Texten sowieso. Clever ist das, norddeutsch maßvoll trotz aller Live-Energie auch.