Sam Vance-Law (CAN)

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„Schwules Manifest“, „(Kammer-)musikalisches Wunderwerk“ - die Reaktionen auf Sam Vance-Laws Debüt „Homotopia“ waren üppig wie bewundernd. Der in Berlin lebende Kanadier rebellierte früh gegen die hochmusikalischen, popbegeisterten Eltern - indem er konsequent Klassik hörte. Einzig die Beatles waren im Kinderzimmer erlaubt.

Diese doch recht eigene musikalische Sozialisation mag der Grund sein, warum „Homotopia“ ein auf die Spitze getriebenes, von Konstantin Gropper alias Get Well Soon koproduziertes, Sammelsurium aus Pop, Folk und Klassik ist. Und auch ganz schön schwul. Um es mit dem Künstler zu sagen: „I would sleep with myself if I were just a bit younger, I would sleep with myself if I were just a bit hotter“.