The Blank Tapes (US/DD)

Vor vielen, vielen Jahren, als wir noch die Gastgeberschaft eines montäglichen SoB-Konzertabends im Club Ostpol innehatten, standhaft Platten aufgelegt und Biere leergesaugt haben und dann trotzdem am Dienstag aus dem Bett gekommen sind, haben wir das vermutlich erste Dresden-Konzert der Blank Tapes veranstaltet. Ein schlaksiger junger Herr kam da mit einer klapprigen Gitarre hereinspaziert und spielte ein fantastisches Konzert zwischen LoFi, Psychedelia, Surf, Singer-Songwriter und Absurdität. Der Mann heißt Matt Adams und stammt aus Kalifornien.

Seither hat er nicht nur eine Unzahl Alben veröffentlicht (das in diesem Juni erscheinende „Candy“ ist seine 14. LP in 15 Jahren Bandgeschichte), noch viele großartige Konzerte im Ostpol gespielt und schließlich sogar mithilfe der Dresdner Psych-Lieblinge The Roaring 420’s eine europäische Live-Ausgabe der Blank Tapes gegründet. Nein, er hat auch die eigene Verzauselung noch ein veritables Stück vorangetrieben. Wir erwarten jedenfalls nicht weniger als das ultimative The Sound of Bronkow-Comeback.